Fragen & Antworten
Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu DVB-T in Bayern. Den kompletten Fragenkatalog können Sie sich unter folgendem Link herunterladen:
Was bedeutet DVB-T?
Das Kürzel steht für Digital Video Broadcasting - Terrestrial, kurz: Digitales Fernsehen über Antenne. Weil es den Empfang innerhalb und außerhalb von Gebäuden ermöglicht, wird es auch "DVB-T: Das ÜberallFernsehen" genannt. Der Empfang ist ähnlich wie beim Handy natürlich nur im versorgten Gebiet möglich. Zusammen mit den Digitalnormen für Kabel- und Satellitenübertragung bildet DVB eine Familie internationaler Standards für das Fernsehen der Zukunft.
Wen betrifft die DVB-T-Umstellung?
Alle Haushalte, die Fernsehen noch über Zimmer- oder Dachantenne empfangen. Dazu kommen noch die Antennennutzer mit Zweitgeräten in Haus und Wohnung bzw. im Garten- oder Wochenendhaus. Wer über Kabel oder Satellit empfängt, für den ändert sich nichts. Allerdings kann DVB-T auch für Kabel- oder Satellitennutzer eine Ergänzung darstellen: für Zweit- oder Drittgeräte im Haushalt, für den portablen Empfang innerhalb und außerhalb von Gebäuden oder mobil unterwegs.
Welche Geräte braucht man mindestens für DVB-T: Das ÜberallFernsehen?
Zum Empfang von DVB-T: Das ÜberallFernsehen braucht man ein DVB-T-Empfangsgerät, z. B. eine so genannte Set-Top-Box, und eine Antenne. Die Set-Top-Box "übersetzt" die digitalen Datenpakete von DVB-T für den normalen (analogen) Fernsehempfänger.
Wo gibt es die Geräte für den DVB-T-Empfang?
Empfangsgeräte für DVB-T in unterschiedlichen Ausführungen gibt es von einer Vielzahl von Herstellern bereits im Handel zu kaufen - überwiegend in den Gebieten, in denen DVB-T bereits auf Sendung ist. Rechtzeitig vor dem Umstieg am 30.Mai 2005 werden sie auch in Bayern verfügbar sein.
Was sind Vor- und Nachteile gegenüber digitalem Kabel und Satellit?
Kabel und Satellit haben im Bereich des stationären Empfangs ihre Stärken. Auch ist heute und in Zukunft die Gesamtzahl der empfangbaren Programme auf diesen Übertragungswegen immer erheblich größer. Dafür ist der Zuschauer mit DVB-T ungebundener: Ob im Wohnzimmer oder draußen, ob stationär oder portabel - mehr als 20 Programme lassen sich überall empfangen.
Wie werden die beiden Sendeplätze 3sat/ZDFinfokanal und KIKA/ZDFdokukanal aufgeteilt?
Die beiden Programmplätze werden zeitlich wie folgt aufgeteilt:
ZDFinfokanal 05:30 bis 18:30 Uhr(Sa/So bis 17:30 Uhr) und 3sat 18:30 - 05:30 Uhr (Sa/So ab 17:30 Uhr)
Kinderkanal 06:00 -21:00 Uhr und ZDFdokukanal 21:00 - 06:00 Uhr