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Grundregeln der Lizenzierung!

Könnten Sie auf Anhieb erklären, was eine Softwarelizenz ist? Und wahrscheinlich haben Sie sich auch schon immer gefragt, was hinter den ganzen Rechten, die so interessante Namen wie Cross-Language-Recht oder Downgraderecht tragen, wirklich steckt. Hier möchten wir Ihnen eine Einführung in die Grundlagen zur Lizenzierung geben. Von der Definition einer Lizenz bis hin zu den verschiedenen Lizenzformen.

Auf dieser Seite

  1. Was ist eine Softwarelizenz?
  2. Was ist unter einem Lizenzvertrag zu verstehen?
  3. Welche Lizenzformen bietet Ihnen Microsoft?
  4. Was ist unter einem Downgrade-Recht zu verstehen?
  5. Was verbirgt sich hinter dem Re-Imaging-Recht?
  6. Was ist ein Cross-Language-Recht, oder was versteht Microsoft unter der Multi-Language-Regelung?
  7. Was ist eigentlich ein Zweitkopie-Recht?
  8. Und was sind Produktnutzungsrechte?
  9. Endnutzerlizenzvertrag (EULA; End User License Agreement)
  10. Wie funktioniert die Übertragung von Lizenzen an Dritte?
  11. Worüber gibt die Microsoft-Product List Auskunft?
  12. Was steckt hinter der Microsoft-Produktaktivierung?
  13. Folgendes sollten Sie wissen, wenn Sie ein Serverprodukt erwerben möchten
  14. Folgendes sollten Sie wissen, wenn Sie ein Betriebssystem erwerben möchten
  15. Folgendes sollten Sie wissen, wenn Sie Applikationen erwerben möchten
  16. Was beinhaltet Software Asset Management?
  17. Was genau ist Copyright?
  18. Was steckt hinter der Leasingoption von Microsoft?

1. Was ist eine Softwarelizenz?
Software ist das geistige Eigentum der Person oder Firma, die sie geschaffen hat. Geistiges Eigentum wird durch das Urheberrecht gesetzlich geschützt. Für den legalen Einsatz von Software ist die Erteilung eines Nutzungsrechtes durch den Urheber notwendig. Dies erfolgt in Form einer Lizenz. Für jedes Programm, das eingesetzt wird, benötigt man eine Lizenz. Durch eine Softwarelizenz erhalten Sie also das Recht, ein Programm unter den Bedingungen des jeweiligen Lizenzvertrags einzusetzen.
Im Zusammenhang mit Software führt der Begriff "kaufen" oft zu Missverständnissen. Sie können zwar das Eigentum an dem Datenträger erwerben, jedoch nicht an der geistigen Schöpfung "Software". Um diese einzusetzen benötigen Sie eine Lizenz also ein Nutzungsrecht, das je nach Ausgestaltung befristet oder unbefristet erteilt werden kann.

2. Was ist unter einem Lizenzvertrag zu verstehen?
Bei urheberrechtlichen Lizenzverträgen handelt es sich um Verträge, in denen nicht-ausschließliche oder ausschließliche Rechte eingeräumt werden können. In den Vertragsbedingungen wird dabei festgehalten, welche Rechte im einzelnen eingeräumt werden. Gegebenfalls kann hier auch geregelt werden zu welchen Gegenleistungen sich der Lizenznehmer verpflichtet, ob Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung erfolgen oder ähnliches. Die Einwilligung beider Vertragsparteien ist bei einem Lizenzvertrag immer erforderlich. Endkunden können beim Kauf einer Software alle notwendigen Vertragsinformationen bei einem Lizenzvertrag mit Microsoft dem Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA) entnehmen. Dieser erläutert Ihnen, in welchem Umfang Sie die Software einsetzen dürfen. In vielen Fällen enthält er auch eine zusätzliche, freiwillige Herstellergarantie, informiert gegebenenfalls aber auch über verschiedene Nutzungsbeschränkungen, die auf die jeweilige Software Anwendung finden. Beim Abschluss eines Volumenlizenzvertrags finden Sie alle wichtigen Bestimmungen in den entsprechenden Vertragsunterlagen und in den aktuellen Produktnutzungsrechten.

3. Welche Lizenzformen bietet Ihnen Microsoft?
Microsoft bietet Ihnen unter den Volumenlizenzprogrammen drei Lizenzformen: License, License & Software Assurance Package (L&SA) und Software Assurance (SA).
Darüber hinaus können Sie auch Lizenzen über OEM (Original Equipment Manufacturer) Glossar , im Handel als Paketprodukt (FFP, Full Packaged Product) oder als System Builder-Produkt (SB) erwerben.

4. Was ist unter einem Downgrade-Recht zu verstehen?
Sicher wünschen auch Sie sich Flexibilität bei der unternehmensweiten IT - dank des Microsoft-Downgrade-Rechts, welches unter den Volumenlizenzprogrammen standardmäßig verfügbar ist,können Sie eine Lizenz des jeweils aktuellen Produktes erwerben und eine Vorgängerversion der Software benutzen. Schließen Sie zum Beispiel einen Lizenzvertrag zum Ratenkauf über Multi-Year OPEN License ab, erwerben Sie bei den Plattformprodukten immer License & Software Assurance und damit das Recht, während der Vertragslaufzeit die neueste Version der lizenzierten Produkte einzusetzen. Gleichzeitig ermöglicht Ihnen das Downgrade-Recht auch den Einsatz älterer Versionen. Das heißt, über das so genannte Downgrade-Recht dürfen Sie Vorversionen der von Ihnen lizenzierten Produkte nutzen.
Das Downgrade-Recht ist unter den einzelnen Volumenlizenzprogrammen generell verfügbar. Bei OEM- oder System-Builder-Produkten ist es nur dann verfügbar, wenn es im Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA) ausdrücklich erwähnt wird.
Für die detaillierte Nutzung des Downgraderechtes für das entsprechende Produkt lesen Sie bitte die Bestimmungen dazu in den Produktnutzungsrechten und in der Microsoft Product List .

5. Was verbirgt sich hinter dem Re-Imaging-Recht?
Ein schneller und effizienter Softwareeinsatz ist ein Muss für jedes Unternehmen, das seine Total Cost of Ownership (TCO) im Auge behalten bzw. reduzieren möchte. Das Microsoft Re-Imaging-Recht trägt diesem einfachen und schnellen Deployment Rechnung, denn Sie erhalten Sie die Möglichkeit, in Ihrem Unternehmen anhand eines Standard-Images mehrere Geräte zu installieren. Re-Imaging bedeutet das Anfertigen und Verteilen eines Images unter Verwendung von Volumenlizenzmedien. Das Ziel ist es, das Abbild einer Standardkonfiguration zu erstellen, um es dann unternehmensweit einsetzen zu können. In den Volumenlizenzverträgen ist dieses Re-Imaging Recht enthalten. Bitte überprüfen Sie, ob dieses Recht in Ihrem Microsoft-Lizenzvertrag ausdrücklich vermerkt ist, damit es für Sie Gültigkeit hat.

6. Was ist ein Cross-Language-Recht, oder was versteht Microsoft unter der Multi-Language-Regelung?
Wenn Sie eine andere Sprachversion eines unter einem Volumenlizenzprogramm lizenzierten Produktes verwenden möchten, unterliegt die Nutzung der anderen Sprachversion den Produktbenutzungsrechten für die lizenzierte Version.

7. Was ist eigentlich ein Zweitkopie-Recht?
Für die Microsoft-Anwendungen besteht für Sie, insofern Sie der Hauptnutzer der Software sind, das Recht, eine zweite Kopie der Software auf einem tragbaren PC einzusetzen. Das heißt im Detail: Sie sind berechtigt, für jede erworbene Lizenz eine zusätzliche Kopie der Software auf einem tragbaren Gerät zur ausschließlichen Verwendung durch Sie als Hauptnutzer des lizenzierten Geräts zu installieren. Der Kunde darf das Zweitkopie-Recht nur dann ausüben, wenn es in den Produktbenutzungsrechten bzw. dem Endnutzerlizenzvertrag (EULA) enthalten ist. Die Microsoft-Volumenlizenzprogramme beinhalten das Zweitkopie-Recht für alle Anwendungen.
Der Endnutzerlizenzvertrag (EULA) für manche Microsoft-Anwendungs-Produkte enthält unter dem Abschnitt Lizenzgewährung den nachfolgenden Satz: "Der primäre Benutzer des Computers, auf dem das Softwareprodukt installiert ist, ist berechtigt, eine zweite Kopie für die ausschließliche Verwendung durch ihn selbst auf einem tragbaren Computer anzufertigen." Falls Ihre EULA diesen Satz (auch sinngemäß) nicht enthält, dürfen Sie - von einer Sicherungskopie abgesehen - keine zweite Kopie der Software anfertigen. Falls Ihre EULA diesen Satz enthält, können Sie im Rahmen der in der EULA festgelegten Bedingungen eine zweite Kopie der Software auf einem tragbaren Computer anfertigen. Der "primäre Benutzer" ist die Person, die den Computer die meiste Zeit, die er in Benutzung ist, bedient. Nur diese Person ist berechtigt, die zweite Kopie zu benutzen.
Achtung! Dieses Recht besteht nicht für Serverprodukte und Betriebssysteme.

8. Und was sind Produktnutzungsrechte?
Die Microsoft-Produktnutzungsrechte enthalten die Lizenzbestimmungen, die die Nutzung von Microsoft-Software im Rahmen der Microsoft Volumenlizenzprogramme betreffen. Hier finden Sie Rechte und Beschränkungen bezüglich der Nutzung der von Ihnen unter einem Volumenlizenzprogramm erworbenen Software. Für jedes unter den Microsoft-Volumenlizenzprogrammen verfügbare Produkt sind hier die Nutzungsrechte verzeichnet.

9. Endnutzerlizenzvertrag (EULA; End User License Agreement)
Der Endnutzerlizenzvertrag entspricht in weiten Teilen den ohnehin geltenden gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechts und konkretisiert zugleich das Recht zur Nutzung der Software sowie Er informiert Sie über verschiedene Beschränkungen, die auf die jeweilige Software Anwendung finden. Der Lizenzvertrag enthält den Abschnitt "Lizenzeinräumung". In diesem steht, wie Sie die Software verwenden dürfen. Und er enthält außerdem Einschränkungen gegen das Zurückentwickeln (reverse engineering), Verleasen oder Vermieten der Software sowie weitere (von der jeweiligen Software abhängige) Einschränkungen. Außerdem beschreibt die EULA, unter welchen Bedingungen Sie Sicherungs- oder Archivierungskopien der Software anfertigen dürfen und erläutert gegebenenfalls die freiwillige Herstellergarantie für das jeweilige Produkt, die dem Kunden neben eventuellen gesetzlichen Gewährleistungsrechten gegenüber dem Verkäufer zustehen.

10. Wie funktioniert die Übertragung von Lizenzen an Dritte?
Sofern Sie eine gültige Lizenz zum Einsatz der Software besitzen, können Sie Ihre Software an Dritte verkaufen. Die EULA sagt Ihnen, wie Sie hierbei vorgehen müssen, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Sie dürfen Microsoft-Software weder verleasen noch vermieten. Sie dürfen aber alle Ihre in der EULA aufgeführten Rechte übertragen (dann aber die Software selbst nicht mehr nutzen).
!!!!! Haben Sie Ihr Microsoft-Produkt zusammen mit einem Computersystem erworben, so dürfen Sie Ihre in der EULA aufgeführten Rechte nach Auffassung von Microsoft nur im Rahmen eines Verkaufs oder einer Weitergabe des Computersystems übertragen, sofern Sie alle Kopien der Software und der Dokumentation einschließlich der EULA selbst und aller weiteren Produktbestandteile übergeben.
Haben Sie Ihr Microsoft-Produkt unabhängig von einem Computersystem erworben oder enthält Ihre EULA keine Unbundling-Restriktion, so dürfen Sie Ihre in der EULA aufgeführten Rechte übertragen, sofern Sie alle Kopien der Software und der Dokumentation einschließlich der EULAs selbst und aller weiteren Produktbestandteile übergeben. Vor der Übertragung Ihrer Rechte müssen Sie alle Kopien des Software-Produkts von Ihrem Computer entfernen. Microsoft sieht vor, dass der Empfänger der Software ebenfalls den Bedingungen der EULAs zustimmen muss.

Anmerkung
Bei jeder Übertragung müssen sowohl das letzte Update als auch sämtliche vorherigen Versionen des Microsoft-Produkts übergeben werden, da das ursprüngliche Vollprodukt und sämtliche Updates von Microsoft als eine einzige Software-Einheit angesehen werden.

11. Worüber gibt die Microsoft-Product List Auskunft?
Die Microsoft-Product List listet die in den Microsoft-Volumenlizenzprogrammen verfügbaren Produkte auf und beschreibt produktspezifische Hinweise und Informationen sowie auch spezielle Software Assurance-Migrationspfade. Darüber hinaus kann sie auch zum Nachschlagen der Punktwerte (Unit Counts) für die einzelnen Produkte genutzt werden.

12. Was steckt hinter der Microsoft-Produktaktivierung?
Die Microsoft-Produktaktivierung ist ein wesentlicher Schritt gegen das unautorisierte Kopieren und den Missbrauch von Software. Diese Maßnahme soll ehrliche Verbraucher vor dem Einsatz nicht originaler Software-Produkte schützen. Denn nur wer rechtmäßig erworbene Software einsetzt, kann von entscheidenden Vorteilen - wie zum Beispiel Support oder Upgrade-Angeboten - profitieren.
Konkret soll mit Hilfe der Produktaktivierung verhindert werden, dass Software-Produkte mit ein- und demselben Product Key auf beliebig vielen Rechnern gleichzeitig installiert und gestartet werden können.
Als Kunde eines Volumenlizenzprogramms wie OPEN License/SELECT License/Multi-Year OPEN License etc. benötigen sie einen Volume License Product Key, um Microsoft Produkte, die diesen Schutzmechanismus enthalten, von WWF-CDs (z. B: OPEN/OSL/MYO-Datenträgern) oder den Select-CDs zu installieren. Mit diesem Volume License Product Key sind administrative Installationen und Netzwerk-Installationen möglich.

13. Folgendes sollten Sie wissen, wenn Sie ein Serverprodukt erwerben möchten
Möchten Sie ein Serverprodukt als Paket über den Einzelhandel erwerben, sollten Sie Folgendes wissen: Serverprodukte sind im Einzelhandel ausschließlich als Vollversionen erhältlich. Software Assurance kann über die Lizenzprogramme bis 90 Tage nach dem Kauf des Paketes dazu abgeschlossen werden. Eine Ausnahme bildet der Small Business Server (SBS), der auch als Upgrade erhältlich ist.

OEM-, OEM für System-Builder und System-Builder-Lizenzen von Serverprodukten sind ebenfalls Vollversionen. Software Assurance kann auch in diesem Falle über die Lizenzprogramme bis 90 Tage nach dem Kauf der Lizenz abgeschlossen werden.

14. Folgendes sollten Sie wissen, wenn Sie ein Betriebssystem erwerben möchten
Möchten Sie ein Betriebssystem als Paket über den Einzelhandel erwerben, sollten Sie Folgendes wissen: Im Einzelhandel ist Windows XP Professional ausschließlich als Upgrade erhältlich. Auf Wunsch kann Software Assurance über die Lizenzprogramme bis 90 Tage nach dem Kauf des Paketes abgeschlossen werden.

Windows XP Home Edition ist als Vollversion oder als Upgrade erhältlich. Hier kann keine Software Assurance dazu abgeschlossen werden, da Windows XP Home Edition nicht unter den Microsoft Lizenzprogrammen verfügbar ist.
OEM- und System-Builder-Lizenzen von Betriebssystemen sind immer Vollversionen. Software Assurance für Windows XP Professional kann über die Lizenzprogramme bis 90 Tage nach dem Kauf der OEM- oder System-Builder-Lizenz abgeschlossen werden.

15. Folgendes sollten Sie wissen, wenn Sie Applikationen erwerben möchten
Möchten Sie einzelne Microsoft-Applikationen über den Einzelhandel erwerben, sollten Sie Folgendes wissen: Erst ab Microsoft Office 2003 können Sie für Lizenzen, die über den OEM-Kanal erworben wurden, innerhalb von 90 Tagen nach Erwerb der OEM License zusätzlich Software Assurance im Rahmen eines Volumenlizenzvertrages abschließen. Mit OEM sind sowohl OEM-Produkte der Hersteller gemeint, die einen direkten Vertrag mit Microsoft haben, als auch System Builder-Produkte sowie OEM für System-Builder-Produkte. Das Angebot gilt jedoch nicht für Paketprodukte (FPP), da hierfür ein Versionsupgrade zur Verfügung steht. Beim Erwerb von Software Assurance für Office 2003 Professional erhalten Sie InfoPath als neues Programm im Microsoft Office System. Diese Option gibt es in den Volumenlizenzprogrammen OPEN License, Multi-Year OPEN License Volume und SELECT License.

16. Was beinhaltet Software Asset Management?
Software-Lizenzen sind eine wichtige betriebliche Ressource, deren volles Potenzial sich nur dank sorgfältiger Planung ausschöpfen lässt. In vielen Unternehmen bestehen jedoch Unsicherheiten bezüglich einer lückenlosen Software-Lizenzierung. Viele Unternehmen wünschen sich eine Hilfestellung beim Verwalten des Software-Bestandes. Genau an diesem Punkt unterstützt Sie Microsoft mit seinem Software Asset Management-Bereich.

17. Was genau ist Copyright?
"Copyright“ ist das englische Wort für Urheberrecht. Wenn es um den Einsatz von Software geht, spielt die rechtmäßige Lizenzierung eine große Rolle. Das sagen wir nicht nur aus der Sicht des Herstellers - auch für Sie als Anwender ist rechtmäßig lizenzierte Software wichtig. Sie fragen sich, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um Copyright-Verletzungen vorzubeugen? Im Microsoft-Copyright-Bereich geben wir Ihnen einige Antworten dazu.

18. Was steckt hinter der Leasingoption von Microsoft?
Microsoft-Software-Leasing ist das Leasing von Softwarelizenzen, die in den Lizenzprogrammen Microsoft OPEN License und Select License erworben werden können. Gemäß dem Endbenutzer-Lizenzvertrag von Microsoft-Software ist das Vermieten, Verleihen oder Verleasen von Software nicht gestattet. Das geistige Eingentum an der Software verbleibt beim Hersteller, der Endkunde erwirbt als Lizenznehmer ausschließlich das Nutzungsrecht daran. Die Leasinggesellschaft kann daher also anders als bei sonstigem Leasinggut kein Eigentum an der Software erwerben. Aus diesem Grund hat Microsoft mit einigen Leasinggesellschaften einen Vertrag geschlossen, der Lizenzen und Leasing zusammenführt. Microsoft gewährt darin der autorisierten Leasinggesellschaft das Recht, die Lizenzen an den Kunden als Unterlizenznehmer weiterzugeben. Dafür wurde eine eigene Leasingvereinbarung konzipiert. Mit Microsoft Software Leasing bietet Microsoft seinen Kunden also die Möglichkeit, alle Microsoft-Produkte über autorisierte Leasinggesellschaften legal und in Übereinstimmung mit den Lizenzbestimmungen zu leasen.

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